Auf Stemmann-Areal entstehen 36 Bauplätze

cduschuettorf 20110210 stemmann 300x219 Auf Stemmann Areal entstehen 36 BauplätzeDas Baugebiet auf dem ehemaligen Stemmann-Areal enthält auch einige größere Grundstücke mit angrenzendem Waldstück. Es soll insgesamt größtmögliche Baufreiheit herrschen. Ein solches Baugebiet war schon lange gewünscht. Darüber waren sich jetzt auch Verwaltung und Politik im Planungs- und Umweltausschuss einig.
Für die Vermarktung des Geländes auf dem ehemaligen Stemmann-Gelände an der Quendorfer Straße soll jetzt ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Von einem Wallenhorster Planungsbüro wurden in Zusammenarbeit mit der Stadt Schüttorf drei Bebauungsvorschläge ausgearbeitet. Die Politik favorisierte einhellig die Variante drei, die mit 36 Bauplätzen die größte Zahl bietet. Dabei sind einige der Grundstücke zwischen 1100 und 1500 Quadratmeter groß und können sogar mit einem Stück Wald erworben werden. Die Preise dafür sollen in nicht-öffentlicher Sitzung festgelegt werden.
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Noch keine Oberschule im nächsten Schuljahr

cduschuettorf 20110205 oberschule2 300x183 Noch keine Oberschule im nächsten SchuljahrDie Samtgemeinde Schüttorf wird keinen Antrag auf Einrichtung einer Oberschule schon zum kommenden Schuljahr stellen. Das hat der Schulausschuss am Donnerstag bei zwei Enthaltungen beschlossen. Damit entsprachen die Ausschussmitglieder einem Wunsch der Schulleiter von Haupt- und Realschule. Auch meldeten mehrere Sprecher weiteren Beratungsbedarf an.
Der Abstimmung vorausgegangen war im voll besetzten Ratssaal eine zweieinhalbstündige Diskussion, die weitgehend sachlich verlief. Dazu hatte eingangs auch die Ausschussvorsitzende Erika Hesping aufgerufen. „Es geht heute darum, Licht ins Dunkel zu bringen“, meinte sie und fügte kritisch an: „Es hat viele, zum Teil auch falsche Vorgaben und Änderungen seitens des Kultusministeriums gegeben, die verwirrt und der Sache geschadet haben.“

Auch Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus bemängelte, dass in Sachen neuer Oberschule „so manches mit heißer Nadel gestrickt“ sei. Damit zielte er unter anderem auf die vom Land vorgegeben Antragsfrist an. Die liegt bei Ende Mai für eine Einführung der Oberschule bereits zum kommenden Schuljahr. Das sei angesichts der geforderten Vorgaben seitens des Landes ein sehr enges Zeitfenster. Knapp, aber zeitlich für machbar hält Windhaus die Antragsfrist für das Schuljahr 2012/13. Die ist datiert auf den 31. Oktober.
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Schüttorf muss 2011 weiter konsolidieren

cduschuettorf 20110121 ausblick 300x225 Schüttorf muss 2011 weiter konsolidierenSamtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus und Kämmerer Gerd Verwold blickten im Gespräch mit den GN wegen des erstmals nicht ausgeglichenen Haushaltes auf ein anstrengendes Jahr 2010 zurück, in dem trotzdem wieder viel in die Infrastruktur investiert worden sei mit mher als drei Millionen Euro allein bei den Schulen. Damit sei der jahrelang beklagte Instandhaltungsstau weitgehend abgearbeitet worden. Im Schul- und Kindergartenbereich könne man jetzt auf eine exzellente Infrastruktur bauen. Die Schulen seien für Ganztagsangebote gerüstet. In dieser Hinsicht sei man weiter als viele Grafschafter Koummunen. Das gelte vor allem für die energetische Sanierung zahlreicher Gebäude, wozu auch das Rathaus zählt. Damit könnten die Energiekosten in Zukunft spürbar gesenkt werden, was sich auf der Ausgabenseite nachhaltig bemerkbar machen dürfte. Kostenbewusstsein herrsche auf allen Ebenen der Verwaltung, die Anschaffung von zwei Gebrauchtfahrzeugen für die Feuerwehr sei nur ein Beleg dafür, dass die Botschaft überall angekommen sei. Ab 2012 sollen im Übrigen die Stadtwerke mindestens 400000 Euro Netto an Gewinnabführung zahlen. So war es schon im Konsolidierungskonzept vorgesehen.
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Tierhaltung: Gemeinde kann steuern

Welche Möglichkeiten hat eine Gemeinde, die Errichtung von Massentierställen durch Bauleitpläne zu steuern? Mit dieser Frage befasste sich am Montagabend der Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Schüttorf. Hintergrund: In einigen Regionen Niedersachsens, auch in Teilen der Grafschaft, regt sich in der Bevölkerung Widerstand gegen die Häufung von Massentierställen (die GN berichteten).

„Dieses ist in der Samtgemeinde Schüttorf noch nicht der Fall“, teilte die Verwaltung mit. Gleichwohl wolle man vorbereitet sein, falls auch hier entsprechende Bauanträge gestellt werden – was früher oder später zu erwarten sei. Deshalb hatte sich der Ausschuss einen Fachmann eingeladen: Dipl. Ing. Dietrich Janssen vom Oldenburger Planungsbüro NWP zeigte unterschiedliche Wege auf, wie eine Gemeinde steuernd eingreifen kann. Wichtig sei, so der Rat des Experten, dass man frühzeitig informell festlege, in welche Richtung sich die Gemeinde entwickeln solle.
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Keine Lösung für Vechtebrücke in Sicht

cduschuettorf 20110119 vechtebruecke 300x201 Keine Lösung für Vechtebrücke in SichtDie Auf- und Abgänge der Vechtebrücke in der Holmermaate in Schüttorf sind zu steil – da sind sich Politik und Verwaltung einig. Für Rollstühle und Kinderwagen stellen die Stufen ein unpassierbares Hindernis dar. Und Fahrräder können zwar über eine Schiene die Brücke hinaufgeschoben werden – aber auch das ist mühsam.

Eine Alternative zu den Treppen könnten Rampen beiderseits der Vechte sein. Doch die sind dem Planungs- und Umweltausschuss des Samtgemeinderates zu teuer. Selbst bei 19 Prozent Steigung, die mit Kinderwagen oder Rollstuhl kaum zu bewältigen wären, würde ein solches Bauwerk rund 40000 Euro kosten. Bei zehn Prozent Steigung hat die Verwaltung 74000 Euro Baukosten errechnet, bei sechs Prozent sogar 119000 Euro. Angesichts dieser Zahlen hatte der Ausschuss das Vorhaben bereits im Mai auf Eis gelegt.
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Planung für Windpark kommt voran

Der geplante Windpark im Grenzgebiet der Gemeinde Quendorf mit dem Engdener Gemeindeteil Drievorden ist ein Dauerthema. 2005 hatte der Quendorfer Gemeinderat das Vorhaben bereits abgelehnt, seit 2009 steht es nun erneut auf der Tagesordnung. Und diesmal scheint dem Vorhaben nichts mehr im Wege zu stehen. Der Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde hat jedenfalls am Montagabend ohne Gegenstimme empfohlen, dass der Rat einen Entwurfs- und Auslegungsbeschluss für die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplans fassen möge.
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Auf Schüttorf warten spannende Aufgaben

cduschuettorf 20110117 neujahrsempfang 300x199 Auf Schüttorf warten spannende AufgabenEingangs gedachte der Empfang in einer Schweigeminute aller Menschen, die 2010 in Not geraten sind und aktuell den Verlust von Angehörigen zu beklagen haben. „Schüttorf kann sich sehen lassen“, resümierte Windhaus dann das Jahr 2010 und dankte allen Mitarbeitern, den Räten, dem Landkreis und den vielen aktiven Ehrenamtlern der Kommune. „Angst und bange“ sei ihm Anfang des vergangenen Jahres geworden, als Kämmerer Verwold ihm die Zahlen für den Haushaltsentwurf vorlegte, der ein Defizit von 2,4 Millionen Euro auswies. Trotz dieser Zahlen sei es aber gelungen, Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen und das Defizit auf eine rote „Null“ einzuschrumpfen.
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447000 Euro für das Industriegebiet

cduschuettorf 20101231 industriegebiet 300x225 447000 Euro für das IndustriegebietDie Nachricht kam gerade noch rechtzeitig zum Weihnachtsfest: Am 23. Dezember traf im Schüttorfer Rathaus ein Schreiben der NBank ein, in dem die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen der Stadt mitteilte, dass die Erschließung des 13. Bauabschnitts im Industriegebiet nun doch von Bund und Land gefördert werde. Im Bewilligungsbescheid wird eine Summe von insgesamt 447000 Euro zugesagt, das entspricht 60 Prozent der gesamten Investitionssumme.

Damit nimmt für die Schüttorfer Wirtschaftsförderung eine lange Geschichte ein überraschend gutes Ende. Denn eigentlich war der Stadt bereits 2008 unmissverständlich signalisiert worden, dass der eingereichte Förderantrag keine Chance auf Genehmigung habe. Das Bauvorhaben entspreche nicht den Förderrichtlinien, erfuhren Vertreter von Stadt und Landkreis bei einem Termin in Hannover.
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Verkehr fließt jetzt ruhiger

Etwas länger hat es gedauert, und etwas teurer wurde der Bau der Bushaltestellen an der Bentheimer Straße in Schüttorf auch. Nun sind die letzten Handgriffe erledigt – und der Verkehr fließt ruhiger. Mit dem Bau und der Verlegung der Bushaltestelle „Puring“ vor die Villa Remy konnten zwei schon lange von den Anwohnern bemängelte Kritikpunkte beseitigt werden. Zum einen war die hohe Geschwindigkeit des Verkehrs kritisiert worden, und zum anderen die Gefährdung der Schüler an der bisherigen Haltestelle gegenüber der ehemaligen Gaststätte Puring.
Mit dem Einbau so genannter „Cups“, die die Fahrbahn im Bereich der Haltestellen verengen und die Installation von Haltestellen-Häuschen ermöglichten, wird nun auch außerhalb der Bushaltezeiten die Geschwindigkeit spürbar gesenkt, und die Schüler können sowohl morgens als auch mittags wesentlich sicherer die Busse besteigen und verlassen. „Als sichere Einnahmequelle für die mobile Geschwindigkeitskontrolle des Landkreises mag die Bentheimer Straße bislang gegolten haben. Ob dies durch den Bau der Haltestellen wirklich der Vergangenheit angehört, bleibt abzuwarten“, blickt Anwohner Rainer Steinert jedoch skeptisch in die Zukunft, da im Ortseingangsbereich nach wie vor mit hohen Geschwindigkeiten gefahren werde. weiterlesen …

Klima im Rathaus jetzt deutlich besser

cduschuettorf 20101127 sanierungrathaus 300x215 Klima im Rathaus jetzt deutlich besser„Die Sanierung ist rundum gelungen. Wir sind sehr zufrieden“, resümieren Bürgermeister Manfred Windhaus und Bauamtsleiter Gerhard Busmann. Einige Restarbeiten des in nur fünf Monaten realisierten Projekts sind noch zu erledigen. Es hat die Beteiligten durchaus gefordert.
Mit der energetischen Sanierung des Verwaltungsgebäudes von Stadt und Samtgemeinde ist ein lang gehegter Wunsch der Mitarbeiter in Erfüllung gegangen. Immer wieder ist das Vorhaben in den vergangenen Jahren aus finanziellen Gründen verschoben worden. Im Gespräch mit den GN erinnern Windhaus und Busmann an die vorherigen Zustände. Im Sommer war es in den Büros heiß und stickig, im Winter musste die Heizung voll aufgedreht werden. Die Fenster ließen sich zur Belüftung nicht oder kaum öffnen.
Das ist jetzt vorbei. Das Klima in den Räumen hat sich nach Feststellung von Windhaus und Busmann deutlich verbessert. Die Gesamtkosten der Modernisierung sind mit rund 680000 Euro veranschlagt. Aus dem KonjunkturpaketII erhält die Kommune Zuwendungen in Höhe von 163000 Euro. Darin enthalten sind die Ausgaben für einige Arbeiten, die noch zu erledigen sind. So wird beispielsweise noch ein Zentrallüfter nebst Zuleitungen für jede Etage installiert. Er bläst im Sommer zur Nachtzeit frische kalte Luft in die Flure und saugt gleichzeitig verbrauchte Luft ab. weiterlesen …