In der Natur schärft er seinen Blick

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 06.10.2005

Am 13. November wählt Schüttorf den ersten hauptamtlichen Bürgermeister. Als einer von (bislang) drei Bewerbern für dieses Amt hat Gerhard Busmann seinen Hut in den Ring geworfen. Der 56-Jährige tritt für die Christdemokraten an, ist aber nicht Mitglied der CDU. Als "neutraler Kandidat" will er auftreten (können) und nicht als Mitglied einer Partei. Darauf legt er großen Wert. "Ich werde meine Entscheidungen nur nach sachlichen Kriterien fällen, sonst ist man nicht glaubwürdig", erklärt er.
Busmann ist in der Vechtestadt fest verwurzelt, sozusagen ein Schüttorfer Junge. Im Stadtteil "Hinter der Bahn", in der Markringstraße, wuchs er in einer sechsköpfigen Handwerkerfamilie auf. Der Vater war Tischlermeister. Sohn Gerhard machte denn auch eine Tischlerlehre im elterlichen Betrieb, der sich seinerzeit noch in der Milchstraße unweit des Rathauses befand. Nach dem Wehrdienst studierte er in Nienburg. Seit 1973 ist er graduierter Ingenieur, Fachrichtung Architektur.
Von Nienburg zog es Busmann über Brandlecht zurück in seine Heimatstadt, die er fortan auch nicht mehr verließ. Nach ersten Berufserfahrungen im Architekturbüro Diening und Breidenbend in Nordhorn führte der Schüttorfer ab 1975 ein eigenes Architekturbüro mit Karl-Heinz Braun. Gleichzeitig nahm er an der Uni Oldenburg ein Studium in der Fachrichtung Raumplanung mit den Schwerpunkten Stadt- und Regionalplanung auf. 1979 schloss Busmann es als Diplomingenieur ab.
Mit dem Städtebau hat sich der Bürgermeisterkandidat immer gern beschäftigt. Seit April 1981 kann er das auch hauptberuflich, trat er als Bau- und Planungsamtsleiter doch in die Dienste der Samtgemeinde Schüttorf. Als Architekt und Stadtplaner stellte er gemeinsam mit der Politik wichtige Weichen für die Entwicklung der Kommune. Er war an den Gesprächen zur Ansiedlung von Firmen im Industriegebiet maßgeblich beteiligt, führte in den vergangenen 24 Jahren alle Grundstücksverhandlungen für die Stadt. "Ich habe alle Bebauungspläne durchgesetzt, ohne ein einziges Planverfahren wegen Widerstandes aufgeben zu müssen", sagt der 56-Jährige nicht ohne Stolz und fügt hinzu: "Ich habe in Schüttorf so viel gestaltet, auch im Kleinen."
Einen leichten Job hat er nicht, der Amtsleiter im Rathaus. Viele Abstimmungen mit Bürgern, Betroffenen, Ratsmitgliedern und Behörden sind nötig, wenn aus Plänen Realität werden soll. Gerhard Busmann bringt so schnell nichts aus der Fassung, er bleibt nach außen immer ruhig. Doch die nicht selten große innere Anspannung braucht Ventile, um entweichen zu können. Diesen Ausgleich sucht der Schüttorfer vor allem in der Natur. Mit seiner Frau Annelen ist er oft mit der Fotokamera und dem Fernglas in der Landschaft unterwegs. "Durch die Fotografie wird der Blick geschärft und man beginnt Dinge mit anderen Augen zu betrachten", schreibt er vielsagend auf seiner Homepage im Internet.
Gemeinsam haben die Busmanns schon mehrere Dia-Vorträge gehalten und dabei für wohltätige Zwecke gesammelt. Zuletzt geschah das am Wochenende in Ohne. Dort präsentierten sie ihr jüngstes vertontes Bilderwerk: eine Diaserie über die Vechte von der Quelle bis zur Mündung. Für Fauna und Flora in der Grafschaft macht sich der Bürgermeisterkandidat als Beiratsmitglied des Naturschutzbundes (Nabu) stark. Ein weiteres Steckenpferd ist der Tennissport. Seit zehn Jahren ist Busmann Vorsitzender des TC Schüttorf 85. Außerdem unternimmt er gerne Radtouren und Reisen, vor allen nach Skandinavien und in die neuen Bundesländer.
Nach anderen Ländern steht ihm derzeit aber nicht der Sinn. Wahlkampf ist angesagt, denn beruflich will es der Schüttorfer noch einmal wissen. Das Bürgermeisteramt sieht er als Krönung seiner bisherigen Laufbahn. Es würde ihm noch mehr Gestaltungsspielraum und Möglichkeiten der Einflussnahme bieten. Und das acht Jahre lang.
Als oberstes Ziel auf die Fahnen geschrieben hat sich der Kandidat, "die Lebensqualität in der Stadt Schüttorf und in den Landgemeinden zu erhalten und möglichst zu verbessern". Entscheidend ist für ihn grundsätzlich nicht, Ideen zu haben, sondern sie umzusetzen. Dabei sei es wichtig, die richtigen Leute und die richtigen Stellen anzusprechen und gegebenenfalls Alternativen zu entwickeln. Das lerne man als Planer. Busmann weiter: "Ich weiß, wie ich die Dinge auf den Weg kriege."

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 06.10.2005
Text: Peter Zeiser
Bild: Peter Zeiser

Sprechstunde der CDU

Am kommenden Mittwoch, dem 28. September, bietet die CDU Schüttorf wieder eine Sprechstunde an. Diese findet von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Büro der Schüttorfer CDU an der Singel 9 statt. Magnus Mölder und Hermann Brüning werden das Büro an diesem Abend besetzen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Sprechstunde der Schüttorfer CDU

Am kommenden Mittwoch, dem 14. September, öffnet die Schüttorfer CDU wieder ihr Büro an der Singel 9 zwecks einer Bürger-Sprechstunde. In der Zeit von 18 bis 20 Uhr werden sich Hilde Mannebeck und Heinz Albert Kerkdyk den Fragen interessierter Bürger stellen. Über einen regen Andrang würde sich die CDU freuen.

Kues in Schüttorf zu Besuch

Das Bundestagsabgeordnete und hiesige CDU-Direktkandidat für die voraussichtliche Bundestagswahl am 18. September, Hermann Kues aus Lingen, ist am kommenden Sonnabend in in Schüttorf zu Gast. Ab 11 Uhr haben Interessierte auf dem Markt in der Vechtestadt die Möglichkeit, in angenehmer Athmosphäre mit dem Kandidaten der Christdemokraten über politische und andere Themen zu sprechen.

CDU-Parteitag mit Laumann

Die Grafschafter CDU trifft sich am Sonnabend, 3. September, zu einem Kreisparteitag in Schüttorf. Die Veranstaltung unter dem Titel "Vorfahrt für Arbeit – Herausforderung für eine neue Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik" beginnt um 13.30 Uhr im Hotel Nickisch an der Nordhorner Straße. Hauptredner ist der nordrhein-westfälische Arbeitsminister und Bundesvorsitzende der CDA, Karl-Josef Laumann (Bild). Sprechen werden zudem der Lingener Bundestagsabgeordnete Hermann Kues, der Schüttorfer CDU-Vorsitzende Jan Sundag und der parteilose Bürgermeisterkandidat Gerd Bußmann, dessen Kandidatur von der CDU unterstützt wird.

Sprechstunde der CDU

Am kommenden Mittwoch, dem 24.08.2005, bietet die CDU Schüttorf wieder eine Sprechstunde an.
Diese wird von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Büro der Schüttorfer CDU an der Singel 9 stattfinden. An diesem Abend werden Jörn Tüchter und Tim Niemeyer das Büro besetzen. Besucher sind herzlich willkommen !

Wieder Sprechstunde der Schüttorfer CDU

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 09.08.2005

Nach einer kurzen Sommerpause bietet die CDU Schüttorf am kommenden Mittwoch, dem 10. August wieder eine Sprechstunde an. In der Zeit von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr besetzt Charlotte Ruschulte das Büro der Christdemokraten. Interessierte Bürger sind herzlich zu dieser Sprechstunde eingeladen.

CDU: Vechtezentrum weiterentwickeln

Artikel der Grafschafter Nachrichten vm 29.07.2005

Schüttorf – Nicht zufrieden mit der Entwicklung des im November 2003 eröffneten Vechtezentrums ist die Schüttorfer CDU. Der zweite Bauabschnitt für das Einkaufszentrum auf dem alten Schlikkerschen Fabrikgelände unweit der Innenstadt, der eine neue Nutzung für den viergeschossigen Spinnereihochbau vorsieht, lässt immer noch auf sich warten. Auch in der Bevölkerung vor Ort wird das aus wirtschaftlicher und städtebaulicher Sicht kritisch gesehen, wie die CDU in einer im Frühjahr gestarteten Umfrage erfuhr.
Am Dienstagabend kamen Vertreter des CDU-Ortsverbandes deshalb beim Vechtezentrum zum Gespräch mit Investor und Eigentümer Dieter Baumann aus Moormerland zusammen. Daran nahmen unter anderem CDU-Samtgemeindebürgermeister Arnold Werning, Ortsvorsitzender Jan Sundag, Fraktionsvorsitzender Thomas Michael Hamerlik sowie Bauamtsleiter und Bürgermeisterkandidat Gerhard Busmann teil.
Der problematische Verkehrsfluss auf dem großen Parkplatz am Vechtezentrum war einer von vielen Aspekten, die angesprochen wurden. Insbesondere ging es um die Nutzung der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude im rückwärtigen Bereich des früheren Schlikker-Areals und hier vornehmlich um den viergeschossigen Spinnereihochbau. Investor Baumann ließ wissen, dass er sich weiter intensiv um die Ansiedlung von Ärzten, Freiberuflern und Verwaltungen bemühen werde.
Die CDU will die Wünsche von Bürgern nach einer Ansiedlung von Medizinern, etwa einem Kinder-, Augen- und HNO-Arzt, aufgreifen und sich "aktiv um dieses Problem kümmern". In ihrer Pressemitteilung heißt es dazu weiter: "Die umliegenden kleinen Gemeinden haben viele Fachärzte, Schüttorf liegt als ,leere’ Insel dazwischen. Die Versäumnisse der Vergangenheit werden aufgearbeitet."
Sehr groß sei in der Bevölkerung auch das Interesse an Fachgeschäften für Haushaltswaren, Spielwaren, Geschenkartikel und Autoteile sowie an einer Zoohandlung, sagten die Christdemokraten unter Bezug auf ihre Umfrage. Mit dem Stadtmarketingverein Pluspunkt Schüttorf wollen sie Gespräche führen, "um diesen Wünschen in kleinen Schritten entgegen zu kommen". Das geschehe auch mit Blick auf die vielen leer stehenden Ladenlokale in der Stadt.
Unternehmer Dieter Baumann hat sich nach Mitteilung der CDU viele Vorschläge und Hinweise aus der Runde notiert. Er habe zugesagt, die Verwertung der vier Geschosse des Spinnereihochbaus mit einer Gesamtfläche von fast 7000 Quadratmetern voran zu treiben. Nachdenken will er auch über eine Verschönerung der Ansicht des Fabrikgebäudes.
Beim Rundgang über das ehemalige Fabrikgelände wurde ferner eingehend darüber diskutiert, ob dort nicht eine Mehrzweckhalle und ein Kino eingerichtet werden könnten. Die rückwärtige große alte Halle von Schlikker zwischen Fabrikstraße und Bahnlinie würde Investor Baumann gern für solche Zwecke verwerten. Investoren fehlen dafür aber derzeit. Für die CDU ist die Schaffung einer Mehrzweckhalle für Kulturveranstaltungen und große Festlichkeiten eine Vision, die sich verwirklichen lasse, wenn der wirtschaftliche Aufschwung komme.
Die baufälligen Gebäude an der Fabrikstraße waren ebenfalls Gegenstand der Unterredung. Die Runde staunte nicht schlecht, als Baumann schilderte, welche Schwierigkeiten er hier mit den Behörden habe. Der Antrag zum Abriss mit der genauen Kalkulation und den Rentabilitätsberechnungen koste mehr als die Beseitigung selbst, monierte er. Die CDU-Politiker wollen dem Investor bei diesem Problem helfen. Das Stadtbild dürfe durch solche Ruinen nicht weiter verschandelt werden.
Schüttorf muss nach Auffassung der Christdemokraten Visionen entwickeln, um in allen Wirtschaftsbereichen – auch im Tourismus – neue Arbeitsplätze zu bekommen. "Wir wollen wachsen zum Wohle der Mitbürger", lautet das Ziel.

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 29.07.2005
Text: GN
Bild: Werner Westdörp

Sprechstunde der Schüttorfer CDU

Am kommenden Mittwoch, dem 22. Juni 2005, findet im Büro der Schüttorfer CDU am Singel 9 die nächste Bürgersprechstunde der Christdemokraten statt. In der Zeit von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr ist das Büro für interessierte Bürger geöffnet. An diesem Tag werden Magdalene Widmer und Geert Glüpker das Büro besetzen. Die weiteren Termine werden demnächst auf http://www.CDU-Schuettorf.de veröffentlicht.

Sprechstunde der CDU

Wie die CDU Schüttorf mitteilt, bieten die Christdemokraten am kommenden Mittwoch, dem 08.06. zwischen 18:00 Uhr und 20:00 Uhr wieder eine Bürger-Sprechstunde an. Diese findet wie gewohnt im Büro der CDU Schüttorf am Singel 9 statt. Besetzt wird das Büro an diesem Abend vom Samtgemeinde-Bürgermeister Arnold Werning und der stellvertretenden Vorsitzenden Hilde Mannebeck. Interessierte sind herzlich Willkommen!