Vorerst kein Geld für Umbau der Vechtebrücke in Samern

Die Vechtebrücke in der Homer Maate in Samern wird vorerst nicht umgebaut. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins, zu dem sich der Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde vor seiner jüngsten Sitzung getroffen hatte.

Diskutiert wird die steile Treppe bereits seit 2008. Schon vor dem Bau sei über eine Rampe anstelle einer Treppe diskutiert werden. „Damals wurde sie aus Kostengründen bewusst weggelassen“, erklärte Planungsamtsleiter Gerhard Busmann im Ausschuss. Und die Kosten sind es auch, die einen Umbau vorerst nicht zulassen. Dass die rund zwei Meter hohe Brücke abgesenkt wird, hat der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) beim Ortstermin mit Verweis auf den Hochwasserschutz erneut abgelehnt.

Damit bleibt als Alternative lediglich der Bau einer Rampe. Die aber würde selbst bei einer Steigung von 19 Prozent nach Schätzung der Samtgemeindeverwaltung rund 40000 Euro kosten und bei einer Steigung von zehn Prozent sogar 74000 Euro. Barrierefreiheit wäre jedoch erst bei sechs Prozent Steigung erreicht, was 119000 Euro kosten würde.
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Ausschuss gibt Weg frei für Windpark in Quendorf

Ohne Gegenstimme hat der Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Schüttorf am Mittwochabend den Weg freigemacht für den Bau eines Windparks in Quendorf. Bei zwei Enthaltungen empfahlen die Fachpolitiker, die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplans als Satzung zu beschließen. Das letzte Wort hat nun der Samtgemeinderat.

Wie bereits mehrfach berichtet, wollen die Stadtwerke Schüttorf auf einer Fläche unmittelbar nördlich der Autobahn 30 in Quendorf und Drievorden drei rund 180 Meter hohe Windräder aufstellen. Das Verfahren zieht sich seit mittlerweile zwei Jahren hin. Der Quendorfer Gemeinderat hatte sich für das Vorhaben ausgesprochen, für die Änderung des Flächennutzungsplans ist jedoch die Samtgemeinde zuständig.

Die Politik tat sich schwer mit einer Entscheidung. Am Mittwochabend galt es, die Einwendungen von drei Familien abzuwägen, die in der Nähe des geplanten Windparks wohnen. Sie befürchten vor allem eine Belästigung durch Lärm und Schattenschlag. Planungsamtsleiter Gerhard Busmann betonte jedoch: „Alle rechtlichen Vorgaben werden eingehalten.“ Und die Politik folgte mehrheitlich der Empfehlung der Verwaltung, die Einwendungen abzuweisen.
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Ein ganzes Haus zum Proben für Schüttorfer Bands

cduschuettorf 20110609 bandprobe 300x199 Ein ganzes Haus zum Proben für Schüttorfer BandsBands in Schüttorf steht künftig ein zusätzliches Gebäude für ihre Proben zur Verfügung. Die Stadt stellt dafür das „Haus Reents“ am Vierten Rundweg zur Verfügung. Der Sozial-, Jugend- und Sportsausschusses stimmte diesem Vorhaben am Montag im Rathaus einstimmig zu.

Die Stadt hatte das Haus am Schüttorfer Industriegebiet erworben, um sich Erweiterungsflächen für die mögliche Ansiedlung weiterer Firmen zu sichern. Da diese Fläche und das Gebäude jedoch zunächst dafür noch nicht benötigt werden und das Wohnhaus wegen einer möglichen Lärmbelästigung durch das nahe Industriegebiet so auch nicht zu vermieten ist, bot die Verwaltung es dem Jugendzentrum „Komplex“ zur Nutzung an.
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Politik wünscht sich größere Drei-Feld-Halle

cduschuettorf 20110608 sporthalle 300x224 Politik wünscht sich größere Drei Feld HalleEin offenes Ohr für die Interessen des Schul- und Vereinssport hat der Sozial-, Jugend- und Sportausschuss der Stadt Schüttorf am Montag gezeigt – und folgte damit den Argumenten der Vereins- und Schulvertreter. Die Verwaltung versuchte, auf die Folgekosten hinzuweisen. Eine formale Empfehlung gab der Fachausschuss noch nicht ab. Er will sich erst weiter informieren.
Im Kern waren sich Jamaika-Fraktion aus CDU, Grünen und FDP sowie die SPD einig: In Schüttorf wird eine Dreifach-Halle gebraucht. Die Kosten dafür bezifferte Ulrich Körner (CDU) auf schätzungsweise 2,5 Miilionen Euro. Claudia Middelberg (Grüne) wies darauf hin, dass möglicherweise die Halle am Süsteresch irgendwann geschlossen werden muss, weil sie als stark sanierungsbedürftig gilt. Die Verwaltung geht von mindestens 660000 Euro für eine Sanierung aus.
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Mehrheit stimmt für Baupläne an der Vechte

cduschuettorf 20110603 kirchschule 300x293 Mehrheit stimmt für Baupläne an der VechteDas Schüttorfer Bauamt sieht die Bedenken gegen den Bebauungsplan „Nr. 1.2. ev. ref. Kirche“ als ausgeräumt an und erwartet deshalb keine Hindernisse mehr im weiteren Verfahren. Sollte tatsächlich ein Stück Stadtmauer auf dem Grundstück entdeckt werden, könnte der Fund touristisch genutzt werden.
Gern hätte die SPD das Verfahren noch aufgehalten, doch fand der Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden Gerhard Schrader im Planungsausschuss am Montagabend keine Mehrheit, den Bebauungsplan nochmals auszulegen. Mit den Stimmen der Jamaika-Fraktion aus CDU, Bündnisgrünen und FDP wurde der Satzungsbeschluss auf den Weg gebracht. Denn Bauamtsleiter Gerd Busmann geht davon aus, dass nach seinen konstruktiven Gesprächen mit dem Landkreis und dem Kirchenrat die nötigen Einverständniserklärungen eine Formsache sind, zumal die Bedenken hätten berücksichtigt werden können. Ansonsten hätte kein Bürger persönlich den Bebauungsplan, der vier Wochen ausgelegen hatte, begutachtet oder Kritik geübt. Nach Ansicht der SPD müsse man das Verfahren trotzdem auf jeden Fall kritisch begleiten.
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Bürgermeister wollen Sprachbarrieren abbauen

cduschuettorf 20110528 sprachbarrieren 159x300 Bürgermeister wollen Sprachbarrieren abbauenKürzlich war der Bürgermeister der niederländischen Gemeinde Losser, Jan Westendorp, zu Besuch in der Samtgemeinde Schüttorf. Im Rathaus diskutierten Westendorp, der Samtgemeindebürgermeister Manfred Windhaus und der Bürgermeister der Stadt Schüttorf, Thomas Hamerlik, über die verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit auf interkommunaler Ebene.

Um junge Menschen künftig noch mehr für das Zusammenwachsen Europas zu begeistern, wurden Möglichkeiten grenzüberschreitender Projekte angesprochen. Hierbei gehe es vornehmlich darum, Sprachbarrieren abzubauen und damit zur Völkerverständigung beizutragen, teilte die Stadtverwaltung mit. Es sei vorgesehen, die Kontakte zu intensivieren und insbesondere kurzfristig Verantwortliche und Ansprechpartner auf beiden Seiten zu benennen. Zudem würden derzeit Fördermöglichkeiten der Euregio für grenzüberschreitende Projekte geprüft. Als erster Schritt sollen Kontakte zwischen den Schulen hergestellt und die länderübergreifende Kooperation im Rahmen von Schüleraustauschen intensiviert werden.
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„Unvergesslicher Tag für uns Türken“

Scduschuettorf 20110523 mevlana 300x204 „Unvergesslicher Tag für uns Türken“eit rund 50 Jahren leben Menschen mit türkischen Wurzeln in Schüttorf. Nun hat die Stadt deren Lebensleistung mit der feierlichen Eröffnung eines Platzes gewürdigt. Ein Mevlana-Denkmal ruft zu Toleranz und gegenseitigem Respekt auf.
Mit der Benennung eines öffentlichen Platzes nach dem islamischen Philosophen Mevlana setzt Schüttorf „ein wunderbares symbolisches Zeichen für das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion“. Das betonte der Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Cem Özdemir, in einem Grußwort anlässlich der gestrigen Eröffnung des Platzes am Mühlenkolk. Der Sohn türkischer Einwanderer konnte wegen der Wahl in Bremen nicht persönlich nach Schüttorf kommen, deshalb verlas Kreisvorsitzender Dieter Kunert die kurze Ansprache, in der Özdemir betonte: „Die Wirkung solcher symbolischer Gesten sollten wir in der Einwanderungsgesellschaft nicht unterschätzen. Denn damit signalisieren wir Menschen nicht-deutscher Herkunft und ihren Nachkommen, dass sie dazugehören und zu einem Teil Deutschlands geworden sind.“
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Neuer Mitfahrerparkplatz an der A 30

cduschuettorf 20110524 parkplatz 300x199 Neuer Mitfahrerparkplatz an der A 30Der bisherige Parkplatz an der Anschlussstelle Bad Bentheim/Nordhorn an der A30 genügte schon lange nicht mehr dem gestiegenen Bedarf an Stellplätzen. Der Isterberger Bürgermeister Heinrich Verwold hatte schon mehrere Anfragen erhalten.
Im Januar 2011 signalisierte Inse Pietzka, Leiterin der Autobahnmeisterei Schüttorf, dass die Möglichkeit besteht, nach Abschluss der Bauarbeiten zur Fahrbahnerneuerung der A30 kostengünstig einen Mitfahrerparkplatz einzurichten. So waren die Samtgemeinde Schüttorf und die Gemeinde Isterberg schnell für das Angebot der Autobahnmeisterei zu begeistern. Einzige Voraussetzung war die Unterzeichnung einer „Unterhaltsvereinbarung“ durch die Gemeinde. Am 21. März wurde diese Vereinbarung bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Osnabrück unterzeichnet und nun wurde der Platz seiner Bestimmung übergeben.
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Alarmplan bündelt gesamtes Wissen

cduschuettorf 20110415 hochwasser 225x300 Alarmplan bündelt gesamtes WissenErstmals schriftlich liegt jetzt für die Samtgemeinde Schüttorf ein Alarmplan vor, der im Falle eines Hochwassers genaue Vorgaben macht, wie zu verfahren ist. Darin ist nicht nur geregelt, wer zum vierköpfigen Krisenstab gehört sondern auch, wer wann wo aktiv werden muss.
„Bei der Krisenbewältigung im August in Samern und Schüttorf haben wir festgestellt, wie viel Know-how vorhanden ist“, sagten Bürgermeister Manfred Windhaus, Bauamtsleiter Gerd Busmann und Ordnungsamtsleiter Uwe Egbers im Gespräch mit den GN. Damit dieses Wissen auch für die Zukunft nicht verloren geht, hat die Samtgemeinde es in einem 25-seitigen Alarmplan festgehalten. Darin ist bis in die Einzelheiten hinein geregelt, wie bei Hochwasser Schäden zu vermeiden sind. „Nicht jeder wusste genau, was zu tun ist, was auch mit dem Informationsfluss zu tun hatte“, hätten die Nachbetrachtungen und viele Gespräche mit dem Landkreis, dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft und Küstenschutz (NLWKN), Nachbargemeinden und Anwohnern ergeben. Optimierungen in Einzelbereichen sollen nun erreichen, dass die Gesamtabläufe besser funktionieren. Eingebunden werden sollen auch die benachbarten Kommunen, weil der Austausch wichtiger Informationen helfen könnte, die zu erwartenden Probleme im Falle des Eintritts einer Krise besser einzuschätzen.
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„Baubeginn für Sporthalle 2012 geplant“

„Es ist im Rat völlig unstrittig, dass am Schulzentrum eine Sporthalle gebaut werden soll.“ Das hat der Schüttorfer Stadtdirektor Manfred Windhaus am Montagabend zu Beginn der Ratssitzung klargestellt. Er reagierte damit auf massive Kritik des FC Schüttorf 09 (die GN berichteten). Ebenso unstrittig sei aber auch, dass der Landkreis keine Kreissporthalle bauen werde und die Stadt daher selbst investieren müsse. Das sei eigentlich bereits für 2011 geplant gewesen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise und später die für Schüttorf immens wichtige Umsiedlung der Firma Stemmann hätten diesen Zeitplan jedoch verzögert. „Unsere interne Planung sieht den ersten Spatenstich für 2012 vor“, verkündete der Verwaltungschef. Das Umlegungsverfahren, mit dem sich die Stadt die benötigten Grundstücke sichert, werde in dieser Woche abgeschlossen.
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