Neubau für Versorger im Juni 2011 fertig?

cduschuettorf 20100618 stadtwerke 300x201 Neubau für Versorger im Juni 2011 fertig?Von einer Bauzeit von etwa einem Jahr für das Drei-Millionen-Projekt gehen die Verantwortlichen aus. Der Trink- und Abwasserverband (TAV) beteiligt sich mit 600000 Euro an den Kosten für das zusammen mit den Schüttorfer Stadtwerken (SWS) genutzte Gebäude. Durch die Kooperation sollen Synergieeffekte entstehen.
„Wir hoffen, dass das tolle Wetter ein gutes Omen für das Gemeinschaftsprojekt ist“, sagte gestern der SWS-Geschäftsführer beim ersten Spatenstich auf dem ehemaligen Stemmann-Gelände. Ein neues Gebäude sei immer auch eine Chance, etwas Neues entstehen zu lassen. Die erste Chance habe man bereits genutzt, indem Stadtwerke und TAV gemeinsam als Bauherren auftreten würden. Einen Dank richtete Weinberg deshalb auch an die Vertreter aus Bad Bentheim, Salzbergen und Emsbüren, die diese Kooperation mitgetragen hätten. Die weiteren Chancen gelte es in der nächsten Zeit gut vorzubereiten, so dass wir beim Einzug auf die zukünftigen Aufgaben bestens vorbereitet sei.
Durch eine noch engere und intensivere Zusammenarbeit zwischen TAV und Stadtwerken sollen Synergien ausgeschöpft werden, die dann allen Unternehmen zugute kommen. „Ich gehe davon aus, dass wir dann den Anforderungen der Märkte, der Regulierung im Strom- und Gasbereich und wie wir derzeit sehen, auch dem Kostendruck im Trinkwasserbereich, auf Dauer gewachsen sind“, sagte Weinberg.
Vom Stemmann-Gelände ist jedenfalls nicht viel übrig geblieben. Stehen bleiben und in den geplanten Neubau integriert werden sollen lediglich der vor fünf Jahren entstandene Bürobau ganz im Nordwesten sowie der größte Teil der Werkshallen unmittelbar am Nordring, die allerdings saniert werden müssen. Im ersten Bauabschnitt soll bis Ende des Jahres zunächst der technische Bereich mit Werkstätten, Lager und Garagen errichtet werden. Das Hauptverwaltungsgebäude mit dem gläsernen Eingangsbereich soll in der Mitte entstehen. Der Bau soll spätestens im Juni 2011 bezugsfertig sein, weil dann der Mietvertrag für den bisherigen Sitz von Stadtwerken und TAV am Nordring endet. Ein Mitte 2007 erstelltes Sanierungskonzept hatte eindeutig ergeben, dass es günstiger ist, wegen der Asbestbelastung dort das Gebäude zu verkaufen und einen Neubau zu planen. „Für die Motivation der Mitarbeiter sind optimale Arbeitsbedingunen sicher ein guter Anreiz“, betonte Bernhard Weinberg.
Einen Dank richtete der Geschäftsführer auch an Dr. Heinrich Wächter (Altenberge), der die Stadtwerke bei allen Bodenuntersuchungen hervorragend unterstützt hätte. Nach dessen Auskunft hätten nur ein paar alte Öltanks aus dem Boden entfernt werden müssen. Auf dem städtischen Grundstück laufen die Untersuchungen noch.

Artikel der Grafschafter Nachrichten vom 18.06.2010
Text: Detlef Kuhn
Bild:
Werner Westdoerp




Themen dieser Meldung: ,


Einen Kommentar schreiben